ARD-alpha zu Gast im MHZ-Werk Kirchheim


Am vergangenen Mittwoch den 21. Juni 2017 besuchte ein Filmteam des Bildungskanals ARD-alpha das MHZ-Werk in Kirchheim unter Teck. Anlass dafür waren die Dreharbeiten für einen Beitrag über das Berufsbild des Technischen Konfektionärs, der im Rahmen des Ausbildungsmagazins „Ich mach´s“ ab 3. Juli um 18 Uhr auf ARD-alpha zu sehen sein wird.

Unter dem Titel „Ich mach´s“ porträtiert ARD-alpha, ein Sender des bayrischen Rundfunks, seit 2008 verschiedene Ausbildungsberufe, die im Onlinemagazin des Bildungskanals abrufbar sind. Ziel ist es, junge Menschen und Ausbildungssuchende über ihre beruflichen Möglichkeiten zu  informieren und Interesse für die verschiedenen Berufszweige zu wecken.

Die Ausbildung im eigenen Unternehmen wird immer wichtiger

Gerade in Zeiten, in denen immer weniger Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, ist die Ausbildung im eigenen Unternehmen die beste Art, qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen und sie zudem langfristig an das Unternehmen zu binden.

So ist es die Ausbildung zum Technischen Konfektionär, die das dreiköpfige Filmteam am 21. Juni 2017 in die Produktionshallen des MHZ-Werks in Kirchheim unter Teck führte, wo der Auszubildende Michail Sidiropoulos und sein Teamleiter Serdar Sökel für den Beitrag vor die Kamera traten.

„Ich mag den Beruf des Technischen Konfektionärs, da er sehr vielseitig und abwechslungsreich ist“, sagt Michail. Im MHZ-Werk Kirchheim arbeitet er in der Markisentuchkonfektion und hat dort mit den verschiedenen Geweben zu tun. Die gesamte Auftragsabwicklung aus Zuschnitt, Näharbeiten und Versäumen gehören zu Michails Aufgaben. Außerdem muss er den sicheren Umgang mit den entsprechenden Maschinen beherrschen.

Vielseitige Berufsbilder bei MHZ

Die Vielseitigkeit des Ausbildungsberufes des Technischen Konfektionärs möchte das Filmteam herausarbeiten. Neben der Tuchkonfektion im MHZ-Werk Kirchheim besuchte das Team auch andere Firmen, die in der Fertigung von Zelt- oder Pool- und Teichplanen angesiedelt sind. Weitere Zweige, die für den Technischen Konfektionär von Bedeutung sind, sind die Druck- und Werbemittelbranche sowie sich immer wieder neu ergebende Einsatzgebiete. So ist auch die Tuchfertigung für Rauch- und Brandschutztücher im MHZ-Werk Kirchheim ein neues Aufgabengebiet, das die Auszubildenden während der Ausbildung bei MHZ kennen lernen.

MHZ bildet aber nicht nur zum Technischen Konfektionär aus. Am Hauptsitz in Musberg und in den fünf Produktionsstandorten bietet das Unternehmen auch weitere technische und kaufmännische Berufe an. Ausbildungssuchende können sich als Elektroniker für Betriebstechnik (m/w), Fachinformatiker (m/w) Fachrichtung Systemintegration, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik (m/w), Mechatroniker (m/w), Werkzeugmechaniker (m/w)  oder Industriemechaniker (m/w), Fachlagerist (m/w), Fachkraft für Lagerlogistik (m/w), Technischer Produktdesigner (m/w) Fachrichtung Produktgestaltung und -konstruktion bzw. Maschinen- und Anlagenkonstruktion sowie als Industriekaufmann (m/w) oder Kaufmann für Büromanagement (m/w) bewerben. Auch die zwei dualen Studiengänge Industrie und Accounting and Controlling ermöglicht MHZ an der Dualen Hochschule Stuttgart.

Dass sowohl das Berufsangebot als auch die MHZ als Ausbildungsbetrieb sehr gut angenommen werden, zeigt die Besetzung der Stellen für das kommende Ausbildungsjahr. Freie Stellen bietet MHZ daher nur noch als Maschinen- und Anlagenführer am Standort Niederstetten an.